Geschichte

Die Geschichte unseres Gasthauses

1516 wird das Haus in der Kaigasse 3 errichtet, es gehört damals dem Bürgerspital. Im Laufe des 17. Jhd. ist das Haus in Besitz einer Frau Ritter, spätere Frau Stubhain. Darum findet man heute Aufzeichnungen über das sogenannte „Ritterhaus" und das „Stubhainshaus".

1775 kauft der Großuhrmacher Johann Bentele zuerst EG und 1. OG und einige Jahre später das gesamte Haus.

1839 ist das Haus in Besitz des Schuhmachermeisters Albert Bier, der später auch die Portalauslage errichtet.

1863 findet man nach einigen weiteren Besitzerwechseln erste Aufzeichnungen über die Errichtung eines Gasthauses durch Johann und Maria Dimpfl. In den folgenden Jahren wechselt das Haus wieder mehrmals die Besitzer.

1926 übernehmen Paul und Maria Kreiseder die Gaststätte, von nun an "Kreiseders Bierstübl" genannt, und lassen einiges umbauen. Die Räumlichkeiten kommen langsam ihrer heutigen Form näher, im Keller kommt erstmals ein Ammoniak-Kompressor als Bierkühler zur Verwendung.

1944 wird das Haus durch Bomben stark zerstört.

1959 stellt der neue Hauseigentümer Matthäus Noppinger einen Antrag auf Instandsetzung, da das Gebäude einsturzgefährdet ist und zuvor nur durch ein bisschen Selbsthilfe aufgebessert wurde.

1979 errichtet der Pächter des „Zwettler Stiftskellers" einen Schnellimbiss im Bereich des Hauseinganges.

1981 erscheinen diverse Artikel wie „Unsichtbare Ruine hinter glatter Fassade". Das Haus ist, soweit es den Bauzustand im Inneren betrifft, die letzte Bombenruine in der Salzburger Altstadt.

1985 findet schließlich die Generalsanierung des Hauses statt und erhält seine jetzige Form als Gasthaus und Wohnhaus.

2011 eröffnet das neue „Zwettler's" seine Pforten und verpflichtet sich, die langjährige Geschichte dieses Wirtshauses ehrenvoll fortzuführen.